Internationale Hilfsaktionen

Erdbeben in Nepal: Nothilfe durch die Welthungerhilfe

(28.04.2015) Das stärkste Erdbeben seit 80 Jahren hat Nepal, eines der ärmsten Länder Asiens, schwer erschüttert. Zum Teile schwere Nachbeben verschlimmern die Lage und erschweren die Hilfe. Am 27. April berichtet die Regierung von 3.351 Toten und 6.833 Verletzten. Die Opferzahlen steigen stündlich weiter an. Die Erschütterungen der Stärke 7,9 brachten unzählige Gebäude und jahrhundertealte Tempel zum Einsturz. Zahlreiche Straßen sind unpassierbar. Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht absehbar, klar ist jedoch: Das ganze Land ist betroffen. Nach Schätzungen von UNOCHA sind 8 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Auch in den Nachbarländern Indien und Bangladesch bebte die Erde, hier und am Mount Everest starben Menschen durch das Unglück. Am schwersten betroffen sind jedoch die ländlichen Gebiete rund um die Hauptstadt Kathmandu und die Hauptstadt selbst.

Nothilfeteam der Welthungerhilfe angekommen

„Wir unterstützen die Region sofort mit unserem Nothilfeteam, um direkt Hilfe für die betroffenen Menschen leisten zu können. Viele Häuser sind eingestürzt, meterlange Risse in den Straßen, wie die Kollegen vor Ort berichten, starke Nachbeben sind spürbar“, sagt Mathias Mogge, Programmvorstand der Welthungerhilfe. „Zu unseren Kollegen besteht Kontakt, sie sind bereits auf Erkundung, um das Ausmaß der Katastrophe abzuschätzen“. Mehr als eine Minute dauerte das Erdbeben, das unzählige Häuser in Schutt und Asche legte und viele Menschen unter Steinen und Geröll begrub. Eine Minute, die gerade in den Armenvierteln Kathmandus verheerende Schäden anrichtete. Auch in ländlichen Regionen werden zahlreiche weitere Opfer befürchtet. Viele Gebiete sind schwer erreichbar oder wurden durch das Beben von der Kommunikation abgeschnitten.

© 04/2015 welthungerhilfe.de

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Direkter Link zur Information:

www.welthungerhilfe.de/erdbeben-nepal.html


Erdbeben in Nepal: Nothilfe durch Ärzte ohne Grenzen

Erdbeben in Nepal: Ärzte ohne Grenzen entsendet vier Hilfsteams

25. April 2015

Erdbeben-Hilfe Nepal: Ärzte ohne Grenzen entsendet vier Teams nach Nepal, um den Opfern des verheerenden Erdbebens vom Samstag zu helfen. Die Teams werden am Sonntagmorgen aus dem indischen Bihar aufbrechen, das an der Grenze zu Nepal liegt. Sie bestehen aus medizinischem und nicht-medizinischem Personal. In Bihar ist Ärzte ohne Grenzen seit 2007 tätig.

Die Organisation wird zudem 3.000 Kits mit Hilfsgütern und medizinischer Ausrüstung nach Nepal senden.

Erdbeben in Nepal hatte Stärke 7,8

Das Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala erschütterte am Samstagmorgen das Kathmandu-Tal in Nepal. Obwohl das volle Ausmaß der Schäden noch nicht bekannt ist, sind ersten Berichten zufolge zahlreiche Gebäude in Kathmandu und Umgebung zerstört. Teile von Nordindien – in den Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh – sind ebenfalls von den Auswirkungen betroffen.

© 04/2015 aerzte-ohne-grenzen.de

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www.aerzte-ohne-grenzen.de/erdbeben-nepal-hilfe-aerzte-ohne-grenzen


Flüchtlinge in Seenot auf dem Mittelmeer: zivile Rettungsaktion durch Sea-Watch

Ziele

Mit der Initiative “Sea-Watch” verfolgen wir folgende Ziele:

Menschenleben retten: Mit unseren begrenzten Mitteln werden wir nicht verhindern können, dass weiterhin Flüchtlinge im Mittelmeer sterben. Aber jedes einzelne durch unsere Initiative gerettete Leben ist ein Sieg und ein Zeichen der Menschlichkeit!

Öffentlichkeit herstellen: Das Boot “Sea-Watch” wird im Mittelmeer vor Ort sein und soll durch die Übertragung und Veröffentlichung von Berichten, Bild- und Videomaterial das Schicksal der flüchtenden Menschen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Es soll die Menschen hierzulande für die Geschehnisse sensibilisieren und Druck auf die politisch verantwortlichen Entscheidungsträger ausüben. Unsere Initiative soll zu einem breiten gesellschaftlichen Diskurs über die Auswirkungen der Politik an den EU-Außengrenzen beitragen und so die politischen Entscheidungsträger mit den Auswirkungen ihres Handelns konfrontieren und sie zum Handeln veranlassen.

Nachahmer suchen: Unsere Initiative ist – in Anbetracht der katastrophalen Situation für flüchtende Menschen – nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, wird aber dennoch sichtbare und hörbare Zeichen setzen. Es gibt viele Möglichkeiten, tätig zu werden. Wir wollen mit unserer Aktion andere Menschen ermutigen, selbst zu handeln. Wir werden allen, die uns fragen, unsere Erfahrungen zur Verfügung stellen.

© 04/2015 sea-watch.org

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Direkter Link zur Information:

sea-watch.org/das-projekt/ziele